Thema: Doyle Brunson
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Alt 11.07.2007, 20:33
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Standard Doyle Brunson


Der Amerikaner Doyle Brunson ist eine weltweit bekannte lebende Pokerlegende. Viele sehen in ihm den besten und berühmtesten Pokerspieler aller Zeiten. Texas Dolly oder The Legend, wie er auch genannt wird, wurde 1933 im texanischen Longworth während des Höhepunkts der Weltwirtschaftskrise in armen Verhältnissen geboren. Brunson, der seit mehr als 40 Jahren professioneller Pokerspieler ist, gewann die Poker-Weltmeisterschaft 1976 und 1977 (1980 wurde er Zweiter) sowie 10 goldenen WSOP (World Series of Poker) Armbänder.
Er war der erste Pokerspieler, der 1 Million Dollar bei einem Pokerturnier gewonnen hat.

Brunson ist daneben Autor einer Vielzahl von Büchern über das Pokern und hat damit die Entwicklung des Pokers in den letzten Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt.
1978 schrieb er das Buch How I Won a Million Dollars Playing Poker (auch bekannt als Super System 1;
Später folgte die Fortsetzung Super System 2). Dieses Buch gilt allgemein hin als Bibel des Pokers. Es ist so bedeutsam, da hier zum ersten Mal die Gedanken und die Vorgehensweise eines professionellen Pokerspielers beschrieben wurden.

Des Weiteren hatte Brunson für mehr als ein Jahrzehnt die Kolumne According to Doyle in der Gambling Times. In einigen seiner Artikel schreibt er, dass alle Spieler die Pflicht hätten, sich ehrenhaft zu verhalten. Doyle Brunson ist Vater von Todd Brunson welcher ebenfalls ein professioneller Pokerspieler ist. In seiner Jugend war er ein talentierter Läufer, spielte sehr erfolgreich Basketball und wurde sogar zu einem der fünf besten Basketballspieler von Texas gewählt. Er besuchte das College und wurde bereits von einigen NBA – Teams umworben, eine Knieverletzung machte jedoch seine Träume vom Profisport zunichte. In dieser Zeit begann er Five Card Draw zu spielen und sich verstärkt dem Poker zu widmen – eine Entscheidung, welche die Pokerwelt nachhaltig veränderte.
Brunson beendete sein Studium 1955 als Erzieher (als Master in Administrative Education) und begann bereits zu dieser Zeit durch die illegalen Pokerzirkel in Texas, Oklahoma und Louisiana zu touren. Glücksspiel war zu dieser Zeit, wir sprechen von den 1950er und frühen 60er Jahren, in den USA nur in Nevada zugelassen. Schon damals zeigte sich sein Sinn für Glücksspiele jeglicher Art.
Eine der bekanntesten Wetten war eine Wette mit seinem Freund, wobei es um eine 1 Million $ ging, wenn Doyle 100 Pfund abnehmen würde – er hat diese Wette gewonnen. In dieser Anfangszeit war Brunson der Anführer der Texas Rounders (den Kartenhaien), einer Gruppe von Kartenspielern, bestehend aus den Erfolgs-Profis Amarillo Slim und Sailor Roberts, die wie der Name schon sagt, vor allem in Texas um hohe Einsätze gespielt haben. Schließlich mussten sie Texas verlassen, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Brunson ging nach der Trennung nach Las Vegas, wo nun seine Karriere als Pokerprofi richtig an Fahrt gewann.
Trotz seines Alters spielt er weiterhin bei den größten Pokerspielen der Welt mit. Doyle Brunson hat in seiner langen Pokerkarriere unzählige Erfolge feiern können.
Bis 2006 hat Brunson mehr als 4.800.000 Dollar in Pokerturnieren gewonnen. Neben zwei Weltmeistertiteln und 10 WSOP Armbändern, schaffte er es bis zur Endrunde bei der ersten World Poker Tour Championship, gewann das Legends of Poker Season Three WPT Event, was ihm 1.100.000 Dollar einbrachte und wurde 2004 als erster zusammen mit Gus Hansen und dem Schauspieler James Garner in den Poker Walk of Fame aufgenommen.

Hier einige seiner Erfolge bei der World Series of Poker:
1976 10.000 $ No Limit Hold'em World Championship
1977 5.000 $ Deuce to Seven Draw; 10.000 $ No Limit Hold'em World Championship
1977 1.000 $ Seven-Card Stud Split
1978 5.000 $ Seven-Card Stud
1991 2.500 $ No Limit Hold'em
1998 1.500 $ Seven-Card Razz
2003 2.000 $ H.O.R.S.E.
2005 5.000 $ No Limit Shorthanded Texas Hold'em.
Legendär sind seine beiden Weltmeistersiege (back to back), die er beide mit dem gleichen Blatt, einem Full House (Tens full of Deuces) gewann und was dem Holdem Blatt T-2 den Spitznamen “Doyle Brunson” einbrachte. Daneben wird auch manchmal die Hand Ass mit Dame als „Doyle Brunson“ bezeichnet, da er in seinem Buch Super System äußert, diese Hand angeblich niemals zu spielen.

Geändert von saibo (11.07.2007 um 20:55 Uhr).
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