WSOP
Die World Series of Poker ist eine Reihe von Pokerturnieren, die seit 1970 einmal jährlich in den Sommermonaten in Las Vegas ausgetragen werden. Austragungsort war bis 2005 das „Binion's Horseshoe“, seitdem finden die Turniere im „Rio All-Suite Hotel and Casino“ statt.
Der Ursprung der Idee eines Pokermarathons liegt allerdings schon fast 60 Jahre zurück, als der Organisator Benny Binion im Jahr 1949 ein fünf Monate dauerndes Turnier zwischen Nicholas Greek und Johnny Moss vor Zuschauern veranstaltete, um den weltbesten Pokerspieler zu küren. Moss gewann und erhielt das Preisgeld von zwei Millionen Dollar. Doch trotz des wachsenden Interesses der Zuschauer veranstaltete Binion erst 1970 ein weiteres Turnier mit sieben Teilnehmern, von da an unter dem Titel World Series of Poker, kurz WSOP.
Der World Champion wurde in diesem Jahr noch durch die Spieler selber gewählt. Im folgenden Jahr wurde dann die Freeze-Out-Regel eingeführt, durch die ein Spieler, der keine Chips mehr hat, ausscheidet und derjenige, der am Ende alle Chips vor sich liegen hat, gewinnt. Es gibt inzwischen mehrere Wettkämpfe, in denen die verschiedensten Pokerarten gespielt werden. Das Main Event ist ein Texas Hold'em No Limit Turnier. Dabei liegen fünf Karten der 52 Spielkarten offen auf dem Tisch und jeder Spieler bekommt seine eigenen zwei Karten, die er verdeckt hält, zur Bildung seiner Pokerhand, das heißt die besten fünf Karten, die ein Spieler nutzen kann. Das Buy-In, also der Betrag, den jeder Spieler auf dem Tisch platzieren muss, um die Partie mitspielen zu dürfen, beträgt 10.000 Dollar. Seit den 1980er Jahren erreicht die WSOP immer größere Teilnehmerzahlen. 1982 gab es noch 52 Teilnehmer, fünf Jahre später dann schon 2.141.
Im Jahre 2003 nahmen allein 839 Spieler am Main Event, dem Hauptturnier der WSOP, teil. Bereits zwei Jahre später fanden 45 verschiedene Turniere statt und das Main Event hatte mehr als 5.500 Teilnehmer und ein Preisgeld von 7,5 Millionen Dollar. 2006 gab es mit mehr als 8.700 Teilnehmern und einem Gewinn von 12 Millionen Dollar gleich zwei Rekorde, die im Folgejahr nicht gebrochen werden konnten. Dass die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren so hoch waren, liegt vor allem an der Tatsache, dass das Buy-In auch durch so genannte Satellites gewonnen werden kann. Solche Qualifikationen werden unter anderem durch Internet-Plattformen wie PartyPoker, Pokerstars oder Full Tilt Poker vergeben. Dadurch wird die WSOP auch interessanter für Laien. 2002 und im Folgejahr gewannen erstmals Amateure, die sich über Online Pokerseiten qualifiziert hatten, das Tunier.
Auch die Zuschauerzahlen wachsen aufgrund des Pokerbooms, der durch die Pokerplattformen ausgelöst wurde. Mittlerweile wird die WSOP ebenso im Fernsehen übertragen, wie andere Sportveranstaltungen. Neben dem Preisgeld lockt auch das Bracelet, ein Armband aus Gold in Form einer Armbanduhr, die das Emblem der World Series of Poker trägt. Dieses wird jedem Spieler, der ein Turnier gewinnt, verliehen. Hierbei zählt für viele Teilnehmer nicht nur der materielle, sondern vor allem der ideelle Wert der Trophäen, die von namhaften Juwelieren entworfen werden.
Der Amerikaner Phil Hellmuth besitzt mit 11 Bracelets derzeit die meisten Armbänder. Insgesamt besitzen auch fünf deutsche Spieler eine solche Trophäe, darunter eine Frau. Die diesjährige World Series of Poker findet vom 30. Mai bis zum 17. Juli abermals in Las Vegas statt.
Der Ursprung der Idee eines Pokermarathons liegt allerdings schon fast 60 Jahre zurück, als der Organisator Benny Binion im Jahr 1949 ein fünf Monate dauerndes Turnier zwischen Nicholas Greek und Johnny Moss vor Zuschauern veranstaltete, um den weltbesten Pokerspieler zu küren. Moss gewann und erhielt das Preisgeld von zwei Millionen Dollar. Doch trotz des wachsenden Interesses der Zuschauer veranstaltete Binion erst 1970 ein weiteres Turnier mit sieben Teilnehmern, von da an unter dem Titel World Series of Poker, kurz WSOP.
Der World Champion wurde in diesem Jahr noch durch die Spieler selber gewählt. Im folgenden Jahr wurde dann die Freeze-Out-Regel eingeführt, durch die ein Spieler, der keine Chips mehr hat, ausscheidet und derjenige, der am Ende alle Chips vor sich liegen hat, gewinnt. Es gibt inzwischen mehrere Wettkämpfe, in denen die verschiedensten Pokerarten gespielt werden. Das Main Event ist ein Texas Hold'em No Limit Turnier. Dabei liegen fünf Karten der 52 Spielkarten offen auf dem Tisch und jeder Spieler bekommt seine eigenen zwei Karten, die er verdeckt hält, zur Bildung seiner Pokerhand, das heißt die besten fünf Karten, die ein Spieler nutzen kann. Das Buy-In, also der Betrag, den jeder Spieler auf dem Tisch platzieren muss, um die Partie mitspielen zu dürfen, beträgt 10.000 Dollar. Seit den 1980er Jahren erreicht die WSOP immer größere Teilnehmerzahlen. 1982 gab es noch 52 Teilnehmer, fünf Jahre später dann schon 2.141.
Im Jahre 2003 nahmen allein 839 Spieler am Main Event, dem Hauptturnier der WSOP, teil. Bereits zwei Jahre später fanden 45 verschiedene Turniere statt und das Main Event hatte mehr als 5.500 Teilnehmer und ein Preisgeld von 7,5 Millionen Dollar. 2006 gab es mit mehr als 8.700 Teilnehmern und einem Gewinn von 12 Millionen Dollar gleich zwei Rekorde, die im Folgejahr nicht gebrochen werden konnten. Dass die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren so hoch waren, liegt vor allem an der Tatsache, dass das Buy-In auch durch so genannte Satellites gewonnen werden kann. Solche Qualifikationen werden unter anderem durch Internet-Plattformen wie PartyPoker, Pokerstars oder Full Tilt Poker vergeben. Dadurch wird die WSOP auch interessanter für Laien. 2002 und im Folgejahr gewannen erstmals Amateure, die sich über Online Pokerseiten qualifiziert hatten, das Tunier.
Auch die Zuschauerzahlen wachsen aufgrund des Pokerbooms, der durch die Pokerplattformen ausgelöst wurde. Mittlerweile wird die WSOP ebenso im Fernsehen übertragen, wie andere Sportveranstaltungen. Neben dem Preisgeld lockt auch das Bracelet, ein Armband aus Gold in Form einer Armbanduhr, die das Emblem der World Series of Poker trägt. Dieses wird jedem Spieler, der ein Turnier gewinnt, verliehen. Hierbei zählt für viele Teilnehmer nicht nur der materielle, sondern vor allem der ideelle Wert der Trophäen, die von namhaften Juwelieren entworfen werden.
Der Amerikaner Phil Hellmuth besitzt mit 11 Bracelets derzeit die meisten Armbänder. Insgesamt besitzen auch fünf deutsche Spieler eine solche Trophäe, darunter eine Frau. Die diesjährige World Series of Poker findet vom 30. Mai bis zum 17. Juli abermals in Las Vegas statt.
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