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Poker Spielregeln
Ziel aller Pokerspiele ist es, aus allen Karten, die sich während der Spielrunde am Tisch befinden, die beste Kombination zusammenzustellen und so den Pot, also den Einsatz aller Spieler zu gewinnen.
Für den Pot, der aus Spielgeld, Chips oder auch Echtgeld bestehen kann, gibt es eine bestimmte Setzstruktur. So gibt es neben dem Dealer, der die Karten austeilt, den Small Blind, den erzwungenen Mindesteinsatz und den Big Blind, der in der Regel das Doppelte des Small Blinds ist. Der Spieler, der den Small Blind leistet, sitzt links neben dem Kartengeber und wiederum links davon sitzt der Big Blind. Neben dem Mitgehen, also dem Setzen des Mindesteinsatzes gibt es auch die Möglichkeit, seinen Einsatz zu erhöhen, oder aber auszusteigen (to fold), wenn man an der Reihe ist, den anderen Spielern seine Spielentscheidung mitzuteilen.
Indem man seinen Einsatz macht, wettet man auf die Gewinnchancen seiner Karten, ohne dabei seinen Mitspielern sein Blatt zu verraten. Insofern setzt man blind, ohne zu wissen, auf welche Kombination die anderen Spieler setzen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man trotz schlechter Karten ein gutes Blatt vortäuschen kann durch sein Setzverhalten und seine Gestik und Mimik, sodass die anderen Spieler ihr Blatt für schlechter halten und aussteigen. So besteht die Möglicheit, auch mit einer eher schlechten Kombination den Pot zu gewinnen. Dieses Verhalten nennt man Bluffen. Die Verteilung der Karten an die Spieler ist je nach Pokervariante unterschiedlich.
Nach den Poker Spielregeln des Draw Poker hat jeder Spieler nur für ihn sichtbare Karten, die er nach Belieben auch durch neue ersetzen kann. Beim Stud Poker gibt es sowohl offene als auch verdeckte Karten für jeden Spieler. In der Variante des Holdem erhält jeder Pokerspieler verdeckte Karten an die Hand. Zusätzlich dazu gibt es die Gemeinschaftskarten, die für jeden Spieler verwendbar nach und nach auf dem Tisch aufgedeckt werden. Aus diesen Karten muss jeder nun die beste Pokerhand mit fünf Karten, also die bestmögliche Kombination der verfügbaren Karten bilden und auf seine Gewinnchancen im strategischen Vergleich mit den Mitspielern wetten.
Spannend dabei ist, dass es laut der Poker Spielregeln eine bestimmte Hierarchie der Kombinationen gibt. Es gibt unter anderem einen Vierling, also vier Karten des gleichen Wertes, der mehr zählt, als ein Flush, also fünf Karten derselben Farbe oder die Höchste Karte. Auch wenn ein Spieler überzeugt ist, eine gute Hand zu haben, besteht immer noch die Möglichkeit, dass ein anderer Spieler eine noch bessere Kombination hat. Das Pokerspiel ist durch seine Spielregeln weder als reines Glücksspiel noch als Strategiespiel zu sehen.
Eine Spielrunde gewinnt der, der die stärkste Hand hat oder aber der, der als einziger noch auf seine Karten setzt, wenn alle bereits aufgegeben haben. Er erhält dann den gesamten Pot.