Hold’em lässt sich ins Deutsche mit halte sie übersetzen. Mit diesem Namen wird meistens die Version Texas Hold’em bezeichnet, daneben gibt es jedoch auch weitere Varianten in der Hold’em-Familie. Die Urform aller Hold’em-Spiele ist das Spiel Wild Widow, welches zu Beginn der 1920er Jahre entstand und bei dem eine Karte für alle Spieler offen gelegt wurde. Typisch für Hold’em ist, dass im Verlauf einer Spielrunde eine oder mehrere Community Cards offen gelegt werden, die die Spieler für die Bildung ihrer Hand verwenden dürfen. Daneben erhalten die einzelnen Spieler verdeckte Hole Cards, die nur sie jeweils nutzen können. Es ist abhängig von der Variante, wie viel Karten ein Spieler verwenden kann. So erhält beispielsweise ein Spieler beim Omaha Hold’em vier Hole Cards, darf aber letztendlich für die Bildung einer Hand davon nur zwei und drei Community Cards verwenden.