Videopoker Varianten
Ihr alle könnt Pokern und kennt euch mit den Regeln und Strategien mehr oder weniger gut aus.
Auch die meisten Poker Varianten werden euch etwas sagen, aber wenn sicherlich nicht jeder schon mal Omaha oder 7 Card Stud gespielt hat.
Hier informieren wir euch mal über ein paar Poker Varianten beim Videopoker. Alle Spiele sind quasi heads-up gegen das Casino 
„Five-Card-Draw“ Poker
In Online Casinos wird meist „Five-Card-Draw“ Poker gespielt. Die Spieler versuchen bei dieser Version ihre fünf Karten bestmöglich zu tauschen. Um ein gutes Blatt zu erhalten kann man beim „Five-Card-Draw“ Poker eine oder alle Karten tauschen. Der Spieler gibt seinen Einsatz an und erhält seine ersten fünf Karten. Nun entscheidet er, welche er behalten möchte und welche getauscht werden sollen. Elektronisch geht das Tauschen beim Videopoker schnell und das Programm rechnet im Hintergrund bereits mögliche Gewinnbeträge mit. Es kann unbegrenzt getauscht werden und sobald man sich entschließt, aufzuhören, ermittelt der Computer bzw. die Maschine die Karten „auf der Hand“ und errechnet den Gewinn je nach Kartenkombination. Die Gewinne steigen oft astronomisch an. Eine kuriose Form des „Five-Card-Draw“ Video-Poker ist die Kombination mit Slots, die zuweilen online zu finden ist. Hier übt man sicherlich erst einmal die Handhabung und stürzt sich dann auf das eigentliche Spiel, welches recht schnell und einfach zu beherrschen ist.
"Joker's Wild"
"Joker's Wild" ist auch unter dem Namen „Joker Poker“ bekannt. Es wird mit 52 Spielkarten und einem Joker gespielt. Die niedrigste, auszahlende Hand sind ein Paar Könige und der Joker wird Idealerweise als variable Karte (eben als „Joker“) eingesetzt. Zu den regulären Blättern gibt es bei Joker's Wild folgende spezielle Pokerblätter: “Fünf Gleiche“ (Five of a Kind) bedeutet das alle fünf Karten inklusive Joker von gleichem Wert sind. „Royal Flush“ ist ein „Royal Straigth Flush“, der von einem Joker komplettiert wird. “Natural Royal Flush“ nennt man einen „Royal Flush“ ohne Joker auf der Hand.
Bei manchen Videopoker-Versionen des Joker's Wild wird im Gewinnfalle die Verdopplungsmöglichkeit angeboten. Der Spieler kann entscheiden, ob er den Gewinn behält und das Spiel beendet, oder ob er mit der ganzen oder halben Gewinnsumme wettet.
Die Verdopplung ist möglich, solange der Spieler gewinnt.
“Jacks or Better”
Bei dem beliebten “Jacks or Better” muss man mindestens zwei Buben („Jacks“) auf der Hand haben um einen Gewinn zu verzeichnen. Hat man höhere Karten auf der Hand, wird der Gewinn nach einer festgelegten Auszahlungstabelle ausgeschüttet. Daher ist es wichtig, sich vor dem Spiel mit den Strukturen der Gewinnquoten vertraut zu machen.
Bei “Jacks or Better” gibt es keine Spezialkarten und es wird nach den regulären Pokerregeln gespielt.
„Deuces Wild“
Man spielt mit 2er-Karten ("Deuces"), die flexibel – wie Joker – einsetzbar sind. Man kann die Karten auf der Hand beliebig mit einer 2er-Karte aufwerten und so aus einem Paar ein Drilling oder aus zwei Paaren einen Full House machen.
„Pai Gow Poker“
Die Videopoker-Variante „Pai Gow Poker“ ist leicht zu begreifen: Man spielt mit 52 Karten plus einen Joker. Der Joker heißt im „Pai Gow Poker“ „BUG“ und kann nur als ASS oder zur Komplettierung eines „Straigth“, „Flush“, „Straigth Flush“ oder „Royal Flush“ benutzt werden.
Ansonsten gelten die allgemeinen Pokerregeln – auch bei der Bewertung des Blattes. Eine Ausnahme lautet jedoch: Die Rangfolge weicht ab und zählt nach dem Rang der jeweiligen höchsten Karte. Die Farben sind für die Gewinnberechnung unerheblich.
Obwohl beim „Pai Gow Poker“ das ausspielende „Haus“ häufig eine Provision verlangt, sobald ein Gamer mit seiner Hand gewinnt, ist diese Pokervariante durchaus interessant. Bei verlorenen oder gleichen Deals fällt diese Beteiligung nicht an.
„Carribean Stud“
Bei „Carribean Stud“ sollte man mit den normalen Pokerregeln gut vertraut sein, da es die komplizierteste Spielart ist. Man beginnt mit dem Einsatz, den man in den ANTEKREIS legt und dabei bedenkt, dass bei einem Spiel der gesetzte Betrag unter Umständen verdreifacht werden muss, da man vielleicht den doppelten Betrag später in den RAISEKREIS legen muss.
Der Spieler setzt und erhält – wie der Dealer – fünf Karten. Nun erhöht der Spieler oder passt. Der passende Spieler verliert und das Spiel ist beendet. Beim Erhöhen werden die Dealerkarten umgedreht. Sind hierbei ein Paar, ASS, KÖNIG oder besser ist der Dealer befähigt, das Spiel fortzusetzen. Schlägt er mit seinem Blatt die Hand des Gamers, hat er gewonnen und der Spieler hat seine Erhöhung und den Einsatz verloren. Hat der „Carribean Stud“-Spieler die besseren Karten auf der Hand, erhält er seinen Einsatz und die Erhöhung gemäß Auszahlungstabelle (vervielfacht) zurück. Ist der Dealer mit seinen Karten nicht befähigt, das Spiel aufzunehmen, bekommt der Spieler seinen Einsatz und Erhöhung zurück – gleich welche Karten er auf der Hand hat.
Das Attraktivste an dieser Variante ist, dass der Jackpot ansteigt und schwindelnde Höhen erreichen kann. Der Gamer, der einen „Royal Flush“ bekommt, gewinnt den gesamten Jackpot.
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