Pokerface
Geschrieben von: Pokerface Sonntag, 02. Oktober 2011 um 13:32 Uhr
Ein Mensch hat täglich etwa 60.000 Gedanken und Ideen. Davon sind etwa 3.000 Ideen neu. Das - oder etwas Sinngemäßes - habe ich neulich in einem Buch von Thorsten Havener gelesen. Wenn auch nur ein Bruchteil dieser 3.000 Ideen Potential haben, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sollten wir uns viel Zeit nehmen und diesen Gedanken mehr Beachtung schenken.
Doch die Idee ist "nur" der Grundstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung.
Ich habe die letzten Wochen und Monaten viel Zeit und Geld dafür ausgeben müssen, um Fehler, die ich bei der Umsetzung gemacht habe, wieder auszubügeln. Ich habe mir nun vorgenommen wöchentlich einen kurzen Blogeintrag zu einem Thema aus der Gründungsphase zu schreiben, in dem ich darauf eingehe, welche Entscheidungen eher suboptimal waren und wie ich es im Nachhinein machen würde. Außerdem werde ich hin und wieder mal berichten, wenn es was Neues oder besondere Angebote gibt.
Bevor ich mich aber dem ersten Thema zuwende, vorab eine kurze Ankündigung: Ich produziere und verkaufe die Poker-Bündel jetzt unter dem Namen "Poker Stacks". Der Webshop wurde komplett neu aufgesetzt, ist aber noch nicht zu 100% fertig (z.B. fehlen noch die richtigen Bannergrafiken auf der Startseite). Den Shop findet ihr unter folgender URL: http://www.poker-stacks.eu/ Anregungen, Lob und Kritik sind immer willkommen! (Der Shop befindet sich nicht mehr in der Testphase, sodass Bestellungen ganz normal abgewickelt werden, wenn sie eingehen => bitte nicht wild bestellen, wenn ihr nichts kaufen wollt) :>
Jetzt aber zum ersten Thema...
1) Partner
Im ersten Post soll es darum gehen, wen man bei der Gründung mit ins Boot holt und wie man diese Person integriert:
Einen Partner bei der Gründungsphase dabei zu haben kann viele Vorteile haben und oft ist es so verlockend, dass man nicht über alle Konsequenzen nachdenkt. Dabei ist genau diese Entscheidung meiner Meinung nach die wichtigste überhaupt. Ein Partner halbiert das Startkapital - er hat Ideen, auf die man selbst vielleicht nicht kommen würde - Denkfehler können vom Partner korrigiert werden und er erbringt u.U. Leistungen, die man nun nicht mehr zahlen muss (jedenfalls nicht direkt). Die Alternative, ein Projekt ohne Partner umzusetzen, bietet jedoch auch zahlreiche Vorteile: Man ist sein eigener Chef - kann selbst bestimmen, wann wieviel in welcher Qualität produziert wird und braucht sich nicht damit rumärgern, dasss der Partner unfähig und unwillig ist genau so viel Arbeitzeit in ein Projekt zu stecken, wie man selbst. Der letzte Punkt impliziert zwei sehr wichtige Faktoren, die man bei der Auswahl eines etwaigen Partners beachten sollte: Zum einen sollte man seinen Partner nicht danach aussuchen, wie gut man sich mit ihm bisher verstanden hatte (gut befreundet zu sein kann sogar schlecht für eine Geschäftspartnerschaft sein). Viel mehr sollte man seinen Partner primär danach aussuchen, wie gut seine Fähigkeiten für den jeweiligen Posten sind. Das hört sich erst einmal trivial an - jedoch vergisst man auch schnell, dass eine Partnerschaft über die Gründungsphase hinaus bestehen muss und die Arbeit auch danach gleichmäßig verteilt werden kann.
Als ich die Idee mit den Spielgeldbündeln umsetzen wollte, habe ich mir einen befreundeten, design-affinen Kommilitonen mit ins Boot geholt. So konnte ich die Kosten für das Design der Scheine und Banderolen sparen, hatte immer eine 2. Meinung, habe das Investitionsrisiko halbiert und einem (damaligen) Freund einen großen Gefallen getan, weil er unbedingt damit sein wollte. Hört sich erst einmal gar nicht so abwegig an und anfangs lief auch alles bestens: Wir hatten uns darauf geeinigt die Spritkosten für Autofahrten zu teilen, da er kein Auto besaß, er hatte sich um das Design der Scheine und Banderolen gekümmert, ich habe die Webseite aufgebaut, die Produktion, Lagerhaltung und Versand in der väterlichen Druckerei organisiert. Bis dahin war ich mit meiner Entscheidung weitesgehend zufrieden. Als das Design jedoch fertig war musste ich mich damit beschäftigen, wie ich ihn weiterhin beschäftigen wollte um seine 50%ige Gewinnbeteilung zu rechtfertigen. Leider war er nicht besonders gründlich was das Arbeiten betrifft und hatte starke Rechtschreibprobleme, weswegen ich ihm weder den Kundenkontakt, noch die Buchhaltung, Lagerverwaltung andere Bereiche überlassen wollte. Darüber hinaus war er nicht besonders loyal, hat mich mehrfach belogen und hatte noch andere - weitaus schwerwiegendere, schlechte Eigenschaften, die ich hier aber nicht öffentlich machen will. Mit Sätzen wie "das hättest du doch vorher wissen müssen" hatte er zwar nicht ganz unrecht, jedoch rechtfertigt es trotzdem nicht seine 50%igen Firmenanteile ohne 50% Arbeitsanteile.
Schlussendlich musste ich die Partnerschaft (in Form der GbR) auflösen. Ich hatte ihm angeboten das Abwicklungsverfahren möglichst einfach zu gestalten, in dem wir das einvernehmlich, ohne Anwalt und Co., beenden und ich seine Anteile oder er meine Anteile zu einem angemessenen Preis kaufen kann. Der Verkaufende würde sich aus dem Bereich komplett zurück ziehen. Für meine (50%igen) Anteile bot er mir 5k€, was nicht einmal dem Lagerbestand entsprach, für seinen Anteil wollte er utopische 100.000 €. Jetzt läuft die Abwicklung nur noch über unsere Anwälte (die mich 200€ die Stunde kosten), das Fahrtgeld aktzeptiert er nicht mehr (hatten wir nicht schriftlich festgehalten) und auch die kleinen Rechnungsbeträge, die ich vorgestreckt hatte, will er nicht als Firmenkosten akzeptieren. Es ist wirklich traurig, wie man sich in einem Menschen so täuschen kann...
In dem Sinne... bis zum nächsten Post (wahrscheinlich am kommenden Sonntag), in dem ich über die Gründung verschiedener Gesellschaftsformen und die damit verbundenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten schreiben will. Wenn euch andere Themen mehr interessieren, sagt einfach bescheid - dann kann ich diese eventuell mit einbinden oder vielleicht sogar zum Hauptthema des nächsten Posts machen.
Pokerface
Geschrieben von: Pokerface Dienstag, 12. April 2011 um 11:20 Uhr
Endlich ist es soweit - unsere Website ist online!
Erst einmal vielen Dank an alle, die bei der Entwicklung unserer Pokerbricks und der Website mitgeholfen haben. Als kleines Dankeschön möchten wir uns mit Pokerbricks-Testsets im Wert von je 19,45€ besonders bei eKi.peTer und Ody aus dem Pokern.com-Forum für die Mitarbeit bedanken (bitte sendet uns eure Adressen, damit wir die Pakete rausschicken können).
Alle Anderen haben jetzt die Möglichkeit bei unserem Gewinnspiel eins von drei weiteren Pokerbricks-Testsets im Wert von je 19,45€ zu ergattern! Wie es geht? Ganz einfach:
- Wir werden am kommenden Wochenende (16. - 17.04.) auf unserer Homepage ein Bild gegen ein neues Bild austauschen, auf dem ein Pokertisch voller Geldscheine zu sehen ist
- Ihr gebt dann in diesem Thread
euren Tipp ab, wie viele Pokerbricks-Dollar eurer Meinung nach auf dem Tisch liegen - Ein Test-Set gewinnt derjenige, der seinen Tipp am schnellsten abgegeben hat (natürlich erst nachdem das neue Bild auf unserer Website gepostet wurde)
- Ein Test-Set geht an denjenigen, dessen Tipp dem Gesamtwert, der auf dem Tisch liegenden Scheine, am nächsten kommt
- Ein letztes Test-Set geht an denjenigen, der uns per PN, E-Mail oder Comment am Besten erklären kann warum gerade er ein Pokerbricks-Testset haben will
Nochmals vielen Dank an euch alle und viel Erfolg bei dem Gewinnspiel!
Grüße, Pokerface
Geschrieben von: Pokerface Sonntag, 27. Februar 2011 um 20:02 Uhr
Das Wochenende ist schon fast vorbei und ich bin euch noch immer Fotos von den "richtigen" Geldbündeln schuldig, die ihr auf jeden Fall erhalten sollt! Außerdem habe ich euch versprochen, dass ich mir "das ein oder andere" Gewinnspiel überlegen werde. Dazu aber später mehr...
Zuerst ein kurzer Rückblick auf ein anstrengendes Wochenende:
Wie ich bereits in meinem letzten Post geschrieben habe, hatten wir die Scheine bereits fertig gedruckt hier eingelagert. Am Wochenende stand dann endlich die Weiterverarbeitung auf dem Plan, d.h. in diesem Fall: Scheine abzählen => Scheine schneiden => Banderolen schneiden => Banderolen mit Klebstoffstreifen versehen => Bündel banderolieren => je 9 Bündel in Kunststofffolie einschrumpfen (so viele passen übereinander in unsere Koffer)
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass eine Person etwa 140 Bündel pro Stunde banderolieren kann, womit ich mich aber total verkalkuliert habe. Menschen arbeiten (leider) nicht wie Maschinen - machen Fehler, haben "ruhige Phasen" und brauchen Pausen... Lektion gelernt! Abgesehen davon lief alles wunderbar und ich kann es kaum erwarten, die Bündel zum ersten Mal zu testen! Momentan haben wir etwa 60% der gesamten Produktion fertig gestellt. Auch wenn es echt anstrengend ist, macht es Freude zu sehen, wie man dem Ziel immer näher kommt.
Pokerface
Geschrieben von: Pokerface Mittwoch, 23. Februar 2011 um 13:39 Uhr
Hi Leute,
hab lange nichts mehr von mir hören lassen, was hauptsächlich daran liegt, dass ich im letzten Jahr - abgesehen von Freerolls oder Homegames - kaum gepokert habe. Ich habe allerdings zusammen mit einem Kommilitonen das letzte 3/4 Jahr an einem Projekt gearbeitet, das sich auch in der Pokerszene bewegt und gerade in die spannende Endphase kommt:
Ich werde in den nächsten Wochen versuchen mehr oder weniger regelmäßig in kleinen Stücken über Neuigkeiten im Projekt zu berichten und vielleicht auch mal die ein oder andere Gewinnspielaktion zu organisieren. Lasst euch überraschen.
Hier aber erst ein mal eine kleine Einführung in das Projekt:
Vor einem knappen Jahr wollte ich (Spielgeld-) Bündel als eine Art Plaque-Ersatz für's Homegame bestellen. Da ich aber nichts Vernünftiges gefunden habe und gerade "Druck- und Medientechnik" studiere, war es naheliegend die ganze Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nach einer langen Planungs- und Entwicklungsphase, haben wir die Scheine jetzt fertig gedruckt hier rumstehen. Geplant ist, dass wir die Scheine am kommenden Freitag schneiden, zu 50Stk. banderolieren und dann zu jeweils 10 Bündeln in Kunststoffschrumpffolie verpacken. Wir arbeiten gerade noch an dem Webshop - kann aber noch ein bisschen dauern, da unser Programmierer gerade mit seiner Dissertation beschäftigt ist.
Viele Grüße
Pokerface
Geschrieben von: Pokerface Montag, 14. Dezember 2009 um 12:17 Uhr
Moin moin,
mit ein bisschen Verspätung und viel zu erzählen schließe ich mich jetzt den anderen Bloggern an und erzähle euch, was in den letzten Wochen so passiert ist:
Wie viele von euch sicherlich wissen, konnte ich im November ein Ticket zu einem 60-70 Mann Satellite in Wien ergattern, bei dem die ersten 10 einen Seat fürs 2,2k Main Event bekamen.Das habe ich mir natürlich nicht engehen lassen und so bin ich am 08.12 um 18:00 Uhr im Card Casino Montesino aufgekreuzt. Leider war ich total carddead und mein Stack verkleinerte sich immer weiter. Dann ein Preflop All-in mit JJ vs A3o gewonnen (Turn war nen A und der River nen J .... puuh :D) => 11k Stack, der sich bis zum Ende des Tages wieder auf 6,6k verkleinert hatte.
Nachdem Tag1 des Sattelites um ~23:00 beendet war, wurden wir noch alle von Everest zu ner richtig geilen VIP-After-Party im berühmten Wiener Nachtclub ?Passage? eingeladen. War echt lustig und ich hab ne menge coole Leute kennen gelernt.
Nur leider musste ich am nächsten Tag, wieder (verkatert, unausgeschlafen und ohne Frückstück) an den Satellite-Tisch zurück... mit einem 6,6k Stack bei Blinds von 800/1600 und noch etwa 40 Leuten left. Irgendwie habe ich trotzdem zur Bubble geschafft, die sich trotz massiver All-in-Action auf 1,5 Stunden gestreckt hat, weil IMMER der Shorty gewonnen hat!!! Gegen 15 Uhr stand dann fest, dass ich das Main Event, das am gleichen Tag um 17 Uhr anfängt, spielen darf.
Tag 1 des Main Events lief leider nicht viel für mich zusammen. Habe einen für den Zeitpunkt großen 4,2k Pot mit 88 gegen einen Fisch verloren, der OOP mit AQ squeezet und meine Turn Bet auf einem 422 3 Board bezahlt hat und am River seine Q trifft, aber abgesehen davon habe ich keine größeren Pötte gespielt und meinen 20k Starting Stack auf 18,7k runterblinden lassen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 180 von 254 Spielern im Turnier (27 ITM).
Tag 2 lief dann wieder ein bisschen besser: Nachdem ich einen loosen MP-Raiser mit A2o aus den Blinds ge3bettet habe und alle gefoldet haben, sagte mein Nachbar, der schon gemerkt hatte, dass ich in schönen Spots viel Crap 3bette, dass ich die Zwei zeigen soll.
Da ich auch wirklich eine Zwei auf der Hand hatte, konnte ich mir den Spaß nicht nehmen lassen und zeigte die Zwei. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich warum ich euch das erzähle. Naja.... nächste Hand bekomme ich AA und 3bette wieder einen Lateposition Raiser. Der Preflopraiser war sofort davon überzeugt, dass ich AA hatte und teilte das natürlich auch allen anderen am Tisch mit. Der BB hat wahrscheinlich nicht besonders gut zugehört und callt mit seinen Tens; der Preflop raiser callt auch und wir sehen zu dritt einen 678r Flop mit ~11k im Pot. Check/Check zu mir und ich Cbette 6,7k. Der BB callt und der PF-Raiser foldet. Am Turn kommt eine 7 und der BB check/Snapcallt meinen 13,8k Shove. Der Snapcall hat mich sehr stutzig gemacht, aber als er seine TT zeigt konnte ich wieder tief durchatmen und sehen wie der River blankt und ich auf 56k double.
Zu disem Zeitpunkt waren noch 127 Spieler left im Main Event.
Ansonsten noch 1x AK mit AA auf nem A high board gestackt => 100 Spieler left, dann einen Shorty, der am Button raiset, vom BB mit 55 ge3bettet. Er callt All-in mit AKo und gewinnt einen 46k Pot. => Runter auf 70k bei 800/1600 Blinds (79 Spieler left).
Den Tag beende ich mit 120k bei 90k Average und 58 Spieler im Feld.
Am 3. Tag werde ich an den Featured Table gemovet, der im Inet live übertragen wurde. Leider war ich recht Carddead und wir hatten ziemlich harte LAGs/Maniacs am Tisch, sodass ich nicht viel tun konnte außer auf Karten zu warten. Irgendwann fand ich dann AKs am Button und 3bette den Maniac, er shovet mit A9s über meine 3bet und ich stelle den Rest meinen Stacks rein. Er kann nicht aussucken und ich nehme ihn von Tisch und darf meine 250-260k Chips aufstacken (33 Spieler left - 27 ITM - Blinds bei 2k/4k 400 Ante).
Irgendwie hat meine Konzentration später am Tag aber stark nachgelassen und ich habe eine Hand wirklich wirklich schlecht gespielt: Ich bin im BB bei Blinds von 4k/8k/800 Ante und calle einen Btn raise auf 20k mit AJo. Der Flop kommt 268r und ich check/calle eine 26k Cbet, weil ich mir gute Equity gegen seine Range gebe. Der 8 Turn geht check/check und der River blankt mit einer offsuit 3. Ich weiß nicht was mich dazu bewegt hat hier eine 33,3k Bet rauszuhauen. Zu dem Zeitpunkt habe ich gedacht, dass ich ihn von AQ, AK und von kleinen PocketPairs bluffen könnte, weil ich nach dem Flop check/call selten Air habe, aber in Reality callt er auf so einem Board (5x Rag mit gepairtet TP-Karte) die kleinen PPs all day long und AQ/AK ist ein viel zu kleiner Part seiner Range. Naja er callt mit 5's und shippet den Pot.
Somit wird Tag 3 mit 121k Stack bei Blinds von 5k/10k/1k Ante beendet. Außer mir waren noch 16 andere Spieler im Rennen, sodass ich schon 5.000 EUR sicher hatte.
Tag 4 startet für mich wieder am Featured Table, wo ich direkt in der ersten Hand A9o in MP kriege. Mit 121k bei 5k/10k/1k Ante hatte ich hier ne schwere Entscheidung: Fold / Shove / Raise&Fold. Ich habe mich hier für Raise&Fold entschieden, da es einfach super stark aussieht, wenn ich mit so einem kleinen Stack so early raise. Leider 3bettet der Btn und ich muss mit 96k behind folden. (Meinungen?).
Die nächsten Stunden war ich total Carddead und musste zusehen wie mein Stack auf 70-80k sinkt. Dann finde ich KJs in UTG+1 und stelle meine 7-8BB in die Mitte. MP überlegt mit KTs und shovet mit seinen ~300k over the top, was ich für einen richtig schlechten Move halte. Außerdem wacht der SB oder BB mit QQ auf und stell seinen Stack dazu.
Es sieht also richtig übel für mich aus, bis dann der K am Flop hittet. Der Turn bringt noch einen Jc, der dem KTs spielen einen backdoor Flushdraw und mir TopTwo gibt. Der River "blankt" mit ner offsuit T. Ich shippe also den Mainpot und der KT-Spieler nimmt den QQ-Spieler vom Tisch.
Die nächsten Runden wieder total Carddead gewesen: Kein Ax, kein PP, keine Broadways.... NICHTS, sodass ich irgendwann nur noch 7-9BBs hatte und bei 8k/16k Blinds mit 2k Antes first in im Small Blind Q8s shove. Habe mich jetzt schon öfters dafür rechtfertigen müssen, weil viele nicht verstehen, warum ich hier meinen Stack mit "DAME ACHT" reinstelle, aber imo ist das nichtmal close. Jedes mal, wenn er foldet gewinne ich 34k an Blinds und Antes und wenn er callt habe ich locker 35-40% Equity gegen seine Range. Aber auch zu der Hand Comments please.
Naja, auf jeden Fall wacht der BB mit ATo auf, ich kann nicht aussucken und buste als 10. an der FT Bubble für 9.000 EUR.

Hab danach noch nen bisschen zum Entspannen NL200 Cashgame gespielt. Grandios was da abging: Erstmal nen 290€ Pot mit KT vs JQ allin auf KT9 verloren. Dann KJs vs AQo auf ATx mit Flushdraw verloren für einen 240€ Pot. Kings gelimp/3bettet auf 75€ und zwei Caller bekommen. Flop kommt 77T und ich stelle die beiden mit 50€ all-in. Der eine foldet und der andere callt mit 73s o.O für einen 330€ Pot. Dann raise ich A6s und kriege ~4 caller. Der Flop kommt AT2r und ich check calle eine Bet. Headsup kommt am Turn eine 6 und ich check/shove meine TwoPair. Er überlegt für 4 min und callt mich dann mit A5o für 0% win und 6,8% Tie. Naja whatever. Der River bringt eine T und wir splitten den 350€ Pot.
Trotzdem konnte ich mit 590€ Gewinn aufstehen, weil es nicht immer so mies lief. Ich limp/3bette AA und kriege nen 4bet shove von K9o und die Asse halten für 270€. 3way Preflop All-in mit AKo, nichts für mich im Board und trotzdem mucken beide ihre Hände gegen mein AK high für 420€.Ich 2Barrel AKo auf einem sehr drawheavy K high Board und checke den blank River zu dem Caller, der sofort All-in geht und nach meinem Call K6o für ein outkicktes Toppair zeigt. Ship it! Den Tisch habe ich dann mit >800€ verlassen und hatte mich für 200€ + 120€ eingkauft.
Insgesamt kann ich Wien und das Montesino Card Casino nur empfehlen. Die Pokeraction ist einfach grandios. Selbst wenn man sich um 11 Uhr morgens für das Main Event warmspielen wollte hat man einen Platz in einem saftigen Cashgame gefunden und Abends kommen Leute, die alle 5 Minuten einen neuen grünen Schein aus ihrer Tasche ziehen. Außerdem möchte ich hier auch nochmal ein ganz großes Lob an das Everest-Team aussprechen, das das komplette Event richtig gut organisiert hatte und immer präsent war wenn man einen Wunsch oder eine Frage hatte.
Ansonsten bedanke ich mir für die Aufmerksamkeit und wünsche euch viel Erfolg an den Tischen,
Pokerface
- Einfach für Echtgeldspiel anmelden
- im Kassebereich erhaltet ihr 10€ gratis ohne Einzahlung
- dazu noch jeden Tag, 365 Tage lang ein gratis Spin
- Downloadversion oder Sofortspielversion vorhanden
- diese Aktion funktioniert nur über diesen Link
zur 888Casino Promo
- Berechnung der Pot Odds
- Hutchison Punkte System
- Wie man bietet
- Biet-Strategien vor dem Flop
- Online Poker Tells
- Biet-Strukturen
- Bluffen
- Bieten bei No Limit und Pot Limit
- Sit and Go Strategien
- Spielertypen beim Poker
- Sit and Go Strategien für 10 Spieler
- Sit and Go
- Hutchison Punkte System für Omaha
- Tableimage
- Bluffen beim Poker
- Die Geschichte des Poker
- Table Selection beim Poker
- Die Position beim Pokern
- Endphase eines Sit and Go Turniers
- Table Image





