oder wir lieben Klischees, vor allen Dingen dann wenn man ihnen entspricht. Während Männer ihre Pokergewinne wohl gerne in technischen Schickschnack investieren, hier der typisch weibliche Stereotyp.

 

15 Uhr ankommen im größten Einkaufszentrum in der Region. Erster Halt, wie sollte es anders sein, richtig ein Schuhgeschäft. 15 Minuten später 4 Paar anprobiert, 2 gekauft. Nächster Stopp, Bekleidungsgeschäft, kurze Zeit später an der Kasse, eine Lederjacke mehr im Gepäck. Weiter geht es zum “brauchst du das alles wirklich?! – Ja!“ –Douglas. Erklärungsversuch meinerseits, mein Vorrat ist aufgebraucht. Tagescreme, Pflegebalm, Eyeshadow-Paletten einmal Violett Töne, einmal Grau, Puder transparent, Foundation, Lipgloss, Wimperntusche….ja ich werde mit Namen begrüßt wenn ich dieses Geschäft betrete. Erste Ermüdungserscheinungen bei der besseren Hälfte, sprich Manne. Zwischenstopp bei Starbucks. Falls jetzt jemand erklärt haben möchte, warum Frauen ihr Getränk low fat und ohne Sahne bestellen, sich aber gleichzeitig einen doppelten Karamell Brownie reinschieben, fragt jemand anderen.

Manne reagiert wieder auf seinen Namen, nach kurzer Nikotinpause wieder ansprechbar. Weiter zu Esprit, ja die Handtasche passt perfekt zu den neuen Schuhen, Handtasche gekauft. H&M Ausbeute 2 Hosen, ein Kleid, Strickweste. Fünf weitere Geschäfte folgen, ohne Beute. Abschlussrunde durch den Buchladen, leider vergebens, das was ich suche haben sie nicht da. 18 Uhr letzter Halt auf dem Rückweg Richtung Parkplatz, Supermarkt, kurz ein paar Dinge für das Abendessen besorgen. 18.49Uhr Manne starte den Motor, fängt hysterisch an zu lachen und gibt für die nächsten 5 Minuten nichts anderes von sich als, “ich kann es nicht fassen, ich habe überlebt!“.